Dienstag, 11. November 2008
Wenn Anja tanken fährt,
Wir haben alles erledigt, incl. noch Brot vom Bäcker besorgt und was soll ich sagen, die Schlange hatte eine akzeptable Länge. Ich stellte mich also an. Wie ich da so stehe und warte, sehe ich, dass die andere Seite mit den Zapfsäulen leer ist, ich lege den Rückwärtsgang schnell noch einen Blick in den Spiegel. Der kam gerade rechtzeitig, denn hinter mir rollte einer heran. War also nichts mit der anderen Reihe denke ich und lege den 1 wieder ein. Der andere hinter mir denkt aber, ich will wegfahren, will ich aber nicht und bleibe stehen, so dass eine riesige Lücke zwischen uns entsteht. Recht schnell wird die Zapfsäule vor mir frei. Ich fahre ran, direkt an die Zapfhähne, schaue sie mir kurz an und hänge den Rüssel schnell rein, will mich ja beeilen, denn die anderen wollen ja schließlich auch noch. Kaum erscheint der Preis auf der Anzeige bekomme ich einen Schreck. 1,25€ der Liter???? Ich schaue und den Zapfhahn und was steht drauf? Super-Plus. also sofort den Rüssel wieder raus und Super bleifrei rein. Ärgerlich ist nur, das bereits 0,50€ auf der Zapfsäule stehen.
Also Rüssel wieder raus, in die Zapfsäule eingehängt, in die Tankstelle rein, an der Schlange für die Kasse angestellt, Missgeschick kurz erklärt 50Cent bezahlt, danach wieder raus und Super bleifrei getankt. Die Autofahrer hinter mir habe ich allerdings keines Blickes gewürdigt. Ich vermute mal, ich wäre sonst tot zu Boden gesunken. Ein Glück nur, das mein Jüngster dabei war, mit dem ich mich unterhalten konnte und der seine trottelige Mutter auch in die Tankstelle begleitet hat :). Wie lang die Schlange hinterher war habe ich nicht mehr geschaut *lieber nicht*
Montag, 10. November 2008
Schade,
Mittwoch, 5. November 2008
Bald gibt es tolle
wo ist mein Beitrag von Sonntag?
Heute kam dann die ernüchternde E-Mail der Verkäuferin, angeblich hätte sie beim packen des Päckchens festgestellt, dass diese Farbe ausverkauft wäre. Ob ich evtl. eine andere Farbe möchte oder ob sie mir das Geld erstatten soll. Sicherlich ist ihr schon klar, dass ich auf die Farbe aus bin, bei der Menge, die ich geordert habe. Vorhin habe ich im Auktionshaus geschaut und was soll ich sagen, genau diese Verkäuferin bietet immer noch 6 von 22 Knäulen dieser Wolle an. Ich kann mich des Verdachtes nicht erwähren, dass sie gemerkt hat, dass sie die Wolle zu günstig verkauft hat und sich so aus der Affäre ziehen will. Für mich heißt das jetzt, ich werde ribbeln und aus dem Garn etwas anderes stricken. In den USA bestelle ich dann in nächster Zukunft nichts mehr, bin total sauer und enttäuscht
Samstag, 1. November 2008
Hört sich total interessant an
Im übrigen habe ich stricktechnisch auch Mal wieder etwas fertig bekommen, kann es aber leider nicht zeigen, da es sich um ein Wichtelgeschenk handelt, also wieder keine Bilder :(
Freitag, 31. Oktober 2008
Doch keiner kennt mein Girl in Li*******
Eben war ich auf der Hunderunde. Plötzlich trat ein Jünglich (vermute Mal 15-16 Jahre) auf mich zu und sagte: "Dürfte ich Ihnen eine Frage stellen?" Ich dachte schon, der wollte mich anschnorren, stattdessen fragte er mich "kennen Sie zufällig eine Laura?" Die soll hier in der Str. gegenüber vom Bäcker wohnen Haus-Nr. 1. Ich verneinte und fragte ihn, wie alt die betreffende denn wäre. Er meinte, so 15-16 Jahre. Er hätte schon an mehreren Türen geklingelt, doch keiner würde sie kennen. Ich schickte ihn ein paar Häuser weiter, da ich wusste, dass in der Str. ein Mädchen im entsprechenden Alter wohnt. Peinlicherweise nannte ich ihm die falsche Haus-Nr., das wurde mir aber erst bewußt, als ich eine ganze Weile gegangen bin.
Auf dem Rückweg nach Hause traf ich ihn wieder, er klingelte gerade an einer anderen Tür. Ich fragte ihn, ob er sein "Mädel" denn nun gefunden hätte, was er verneinte. Ich gestand meinen Fehler mit der Haus-Nr. und brachte ihm zu dem Haus, bei dem er es versuchen sollte. Ob ihm dort weitergeholfen werden konnte, weiß ich leider nicht, doch die Geschichte geht mir nciht aus dem Kopf. Auf dem Weg dorthin versuchte ich ihm behutsam beizubringen, dass ihn da evtl. jemand "auf den Arm genommen hätte", doch davon wollte er absolut nichts wissen. Eines steht jedenfalls fest. Unter der von ihr angegeben Adresse wohnt sie nicht. Hier in der näheren Umgebung kenne ich die Kids.
Ein bisschen Ehrlichkeit wäre manchmal im Leben einfach besser, denn so verletzt es sicherlich noch viel mehr. Denn es gehört schon viel Mut dazu, in einem fremden Ort, an fremden Haustüren zu klingeln und nach der Dame des Herzens zu suchen.
Da fiel mir dieser alte Schlager ein, keiner kennt mein Girl in ???
Donnerstag, 30. Oktober 2008
Manchmal
Heute hätte ich gerne den Zettel voll mit Sachen, bei denen ich bitte nicht zum Nachdenken komme, doch heute ist es natürlich nicht so.
Ich möchte diese Woche nicht mehr, es passiert so viel negatives. Da tröstet es auch nicht, dass es anderen ähnlich geht.
Bin erst einmal weg :(.
Dienstag, 28. Oktober 2008
Tage wie diese,
Es fing schon am Wochenede an sich anzudrohen, dass dieser Montag nicht so wird wie geplant. Ich teile mir den Schwimmunterricht in der Schule mit einer anderen Mutter, soll heißen, eine von uns fährt zur Unterstützung der Lehrerin mit, da diese sonst nicht mit den Kindern schwimmen fahren dürfte. Sie darf nur mit 15 Kindern zum Schwimmen fahren. Es sind aber 17 in der Klasse, also muss entweder ein Elternteil mit oder das Schwimmen muss ins Wasser fallen.
Normalerweise wäre ich diesen Montag gar nicht dran gewesen, doch die andere Mutter konnte nicht mit, da der Sohn stark erkältet ist und selber nicht am Schwimmunterricht teilnimmt. Ich hatte schon grob überschlagen, dass die Lehrerin eigentlich alleine fahren könnte. Da ich zu dem Zeitpunkt schon wußte, dass 3 Kinder nicht mit zum Schwimmen fahren würden (macht also nur 14). Große Lust hatte ich eh nicht, so sagte ich zum Sohnemann, wenn ich nicht mit brauche, dann mögen die von der Schule doch bitte anrufen.
Der Vormitag verging wie im Flug, kaum 2x rumgedreht, war es auch schon wieder Zeit zur Schule aufzubrechen. In der Schule dann, erzählten mir noch diverse Kinder, dass auch sie nicht mitfahren würden. Letztendlich blieben 11 Kinder übrig die mit mir zuim Schwimmen fuhren. Ich fahre im Schulbus mit, während die Lehrerin mit dem eigenen PKW direkt zur Schwimmhalle fährt. Ich muss zwar nicht mit dem Bus mitfahren, doch der Fahrer ist mehr als dankbar, wenn noch jemand hin und wieder regulierend eingreift. Außerdem sehe ich es nicht ein, mit dem eigenen PKW zu fahren und unnötig Benzin zu verschwenden, wo ich im bus kostenfrei mitfahren darf und eh schon meine Freizeit opfere (nicht dass ich das gerne mache).
Am Schwimmbad angekommen, stellte sich dann raus, das ein Mädchen ihre Badesachen nicht komplett mit hatte, so blieben schließlich nur 10 Kinder übrig.
Das hat mich alles schon geärgert, ich hätte zuhause wirklich noch genug zu erledigen gehabt nach dem Wochenende. Wenn die Lehrerin schon zur ersten Pause weiß, dass der Großteil der Kinder eh nicht mitfährt zum schwimmen und sie meinen Jüngsten auch noch fragt, ob ich mitfahren würde, dann kann man doch ruhig Mal anrufen und sagen, sie können heute zuhause bleiben. Es ärgert mich eh, das die Kultusministerin anprangert, dass ein Großteil der Kinder nicht schwimmen könne und wie wichtig der Schwimmunterricht in den Schulen wäre. Auf der anderen Seite aber keine Lehrkräfte dafür da sind um den Unterricht entsprechend auszuführen. Vom Förderunterricht mal ganz zu schweigen.
Stattdessen werden die Eltern der weiterführenden Schulen aufgefordert, die Klassenräume selber, zu streichen, wobei die Farbe auch nicht gestellt wird und zum anderen sollen die Kinder an einem Benefizlauf teilnehmen und sponsoren für einen Sportplatz finden, da kein Geld dafür da ist.
Zur Krönung des Tages kam der Große noch mit "tollen Nachrichten aus der Schule".
Heute, wo ich auch Förderunterricht in der Schule gemacht habe, dementsprechend später nach Hause gekommen bin, mich neben Haushalt auch noch um den Schornsteinfeger und um eine Frau kümmern musste, die wissen wollte ob wir regelmäßig usnere Werbung bekommen, habe ich alle Zeit der Welt. will sagen, heute rennt sie nicht weg.
Sonntag, 26. Oktober 2008
Nachlese Fußballspiel
ich habe es überlebt. Der Tag war lang und anstrengend. Um 13.30 sind wir hier gestartet um 20:30 waren wir endlich wieder zurück. Ein Dank an die Verkehrsbetriebe in Hannover *grummel* Wenn man an einem Samstag an dem eine Messe, ein Reittunier und auch noch ein Fußballspiel stattfindet, die S-Bahnen statt halbstündlich wie wochentags nur stündlich fahren lässt und dann nur mit verkürzten Wagen muss man sich nicht über verärgerte Fahrgäste wundern. Die erste S-Bahn haben wir erst einmal sausen lassen und waren statt dessen in einem Buchladen und in der neu eröffneten Ernst-August-Galerie.
Als wir am Bahnsteig ankamen, msusten wir mit Entsetzen feststellen, dass die nächste S-Bahn erst 50 Min später fährt. Kann mir bitte Mal jemadn sagen, warum es auf Bahngleisen keine Sitzmöglichkeiten mehr gibt? Ein Glück nur, dass wir gar nicht erst versucht haben eine frühere S-Bahn zu bekommen, denn dort seien mindestens 30 Leute am Bahnsteig stehen geblieben so berichte man uns. Der Versuch statt dessen mit dem Zug zu fahren scheiterte daran, dass der gar nicht kam. Die Bahn hatte es nicht Mal nötig, eine entsprechende Durchsage zu machen.
Irgendwann kam die S-Bahn, war auch noch völlig überfüllt doch wir waren drin. Zum Spiel muss ich sagen, es war nicht ganz so schlimm wie befürchtet. Wir saßen in einem gemischten Block von Werder und Hannover Fans. Der einzige Nachteil war, dass ausgerechnet ich neben einer jungen Dame saß, die sehr euphorisch war und immer klatschen musste. Ich habe mir zwischendurch immer wieder die Handflächen angeschaut um zu überprüfen ob die evtl. bluten, haben sie aber nicht. Doch heute kann die mit Sicherheit nichts mehr groß mit den Händen machen.
Die erste Halbzeit habe ich ir damit vertrieben die Fahnen der verschiedenen Fanclubs zu betrachten und das Stadion, die 2. wurde gefühlt dann schon wesentlich länger, da es nicht mehr so viel zum gucken gab.
Hinterher muss es wohl auch noch eine Schlägerei gegeben haben, denn etliche Polizeiwagen brausten plötzlich mit Blaulicht los. Zum Glück sind wir aber nicht einmal in die Nähe geraten.



