Passend zu
Bewundert habe ich aber auch die anderen Teilnehmer, wie etwa den Hausmeister (ich sage nur Hasen schlachten). Die Oberlehrerin (die sehr streng sein musste und auch war), die Schulleiterin, der die nötige strenge sichtlich schwer fiel (es aber auch durchgezogen hat, denn so war es damals halt).
Der Film wurde mit sehr viel Liebe zum Detail gestaltet, alte Waschmaschine, alte Kleidung und diverse andere Dinge, ach ja, nicht zu vergessen, die tollen alten Autos, die sahen wenigstens noch nach was auch nicht so wie heute, wo man erst einmal auf die Marke schauen muss um sie teilweise von einander zu unterscheiden.
Die Mädels ahben damals viel gelernt, Diziplin, Anstand, Sitte und auch natürlich Haushaltsführung und viele haben hinterher gesagt, dass sie viel beim kochen usw. gelernt haben. Das hat mich an meine Jugend erinnert. Ich habe eine Pflegevorschule besucht, den damals durfte man erst mit 18 Jahren den Beruf der Krankenschwester erlernen, da ich damals erst 16 war, habe ich die Zeit bis dahin mit einer Pflegevorschule überbrückt. dort haben wir unter anderem Gesundheitspflege ( Geschichte vonHildgeard von Bingen usw.) und 2 Tage im Krhs. auf Station gearbeitet. Im ersten Jahr allerdings lernten wir erst einmal Hauswirtschaft. Das schloss mit ein, das wir lernten, wie man richtig fegtt und wischt, wie man bügelt und vieles andere mehr. außerdem hatten wir kochen. bei einer Hauswirstschaftslehrerin.
Zwar fanden wir die Lehrerin damals furchtbar, denn sie machte der Oberleherin Konkurrenz, doch bei ihr habe ich viel über das kochen gelernt und auch noch heute 20 Jahre später habe ich noch die Rezeptsammlung von damals und schaue oft nach, wie was gekocht wurde.
Ich weiß gar nicht, iob die Kinder heute eigentlich noch kochen lernen. Im Gymnasium jedenfalls nicht. Allerdings haben wir hier an usnerer Dorfschule noch das Glück, das Textil und Werken halbjahresweise unterrichtet wird.
Im Übrigen bin ich dann doch nicht Krankenschwester gewordne obwohl ich einen Ausbildungsplatz hätte bekommen können. Mir lag der Schicht- und der Wochenenddienst nicht. Ich bin dann lieber Arzthelferin geworden und habe es auch nicht bereut.



