Nachlese Fußballspiel
ich habe es überlebt. Der Tag war lang und anstrengend. Um 13.30 sind wir hier gestartet um 20:30 waren wir endlich wieder zurück. Ein Dank an die Verkehrsbetriebe in Hannover *grummel* Wenn man an einem Samstag an dem eine Messe, ein Reittunier und auch noch ein Fußballspiel stattfindet, die S-Bahnen statt halbstündlich wie wochentags nur stündlich fahren lässt und dann nur mit verkürzten Wagen muss man sich nicht über verärgerte Fahrgäste wundern. Die erste S-Bahn haben wir erst einmal sausen lassen und waren statt dessen in einem Buchladen und in der neu eröffneten Ernst-August-Galerie.
Als wir am Bahnsteig ankamen, msusten wir mit Entsetzen feststellen, dass die nächste S-Bahn erst 50 Min später fährt. Kann mir bitte Mal jemadn sagen, warum es auf Bahngleisen keine Sitzmöglichkeiten mehr gibt? Ein Glück nur, dass wir gar nicht erst versucht haben eine frühere S-Bahn zu bekommen, denn dort seien mindestens 30 Leute am Bahnsteig stehen geblieben so berichte man uns. Der Versuch statt dessen mit dem Zug zu fahren scheiterte daran, dass der gar nicht kam. Die Bahn hatte es nicht Mal nötig, eine entsprechende Durchsage zu machen.
Irgendwann kam die S-Bahn, war auch noch völlig überfüllt doch wir waren drin. Zum Spiel muss ich sagen, es war nicht ganz so schlimm wie befürchtet. Wir saßen in einem gemischten Block von Werder und Hannover Fans. Der einzige Nachteil war, dass ausgerechnet ich neben einer jungen Dame saß, die sehr euphorisch war und immer klatschen musste. Ich habe mir zwischendurch immer wieder die Handflächen angeschaut um zu überprüfen ob die evtl. bluten, haben sie aber nicht. Doch heute kann die mit Sicherheit nichts mehr groß mit den Händen machen.
Die erste Halbzeit habe ich ir damit vertrieben die Fahnen der verschiedenen Fanclubs zu betrachten und das Stadion, die 2. wurde gefühlt dann schon wesentlich länger, da es nicht mehr so viel zum gucken gab.
Hinterher muss es wohl auch noch eine Schlägerei gegeben haben, denn etliche Polizeiwagen brausten plötzlich mit Blaulicht los. Zum Glück sind wir aber nicht einmal in die Nähe geraten.



