Jede Menge ausgelesen
Da wäre als erstes Im Auge der Finsternis von Bill Floyd
Aus dem Inhalt: Ninas Exmann Randall sitzt in der Todeszelle, überführt als Serienmörder. Mit dem siebenjährigen Sohn Hayden lebt Nina unter falschem Namen in einer fremden Stadt. Da lauert ihr eines Tages eines von Randalls Opfern auf - der Mann will Rache. Er bedroht Ninas Sohn und dann wird der kleine Hayden tatsächlich aus seiner Schule entführt. Während alle fieberhaft nach dem Kleinen suchen, werden die ersten Leichen gefunden - auf die für Randall typische Weise verstümmelt.
Nina begegnet eines Abends im Supermarkt den Vater eines der Opfer ihres Ehemannes. Ihr ganzes neues Leben scheint durch diese Begegnung hinfällig zu sein, denn die Vergangenheit holt sie mit aller Macht wieder ein. In Rückblenden erinnert sie sich an die Zeit der Ehe mit Randall, wie das leben mit ihm war usw.
Das buch ist das Erstlingswerk des Autors und ich muss sagen es ist ihm sehr gut gelungen, er weiß die Protagonisten gut darzustellen, man kann sich gut in sie hineinfühlen, fast hat man das Gefühl er hätte mit der Frau eines Serienkillers über deren Gefühle und Ängste gesprochen,denn das fand ich sehr gut interpretiert.
Ein sehr gutes Buch, das durchaus spannend ist und das ende ganz anders als man vielleicht denkt. so ging es mir jedenfalls.
Das nächste Buch ist Ostfriesenkiller von Klaus-Peter Wolf
Aus dem Inhalt: Eine Serie von Morden erschüttert eine kleine Stadt in Ostfriesland. Nach und nach werden mehrere Mitglieder des Vereins >Regenbogen< auf grausame Weise umgebracht. Wer hasst so sehr, dass er sie alle auslöschen will? Für Ann Kathrin Klaasen wird dieser Fall zu einer echten Bewährungsprobe.
Das Buch spielt in Ostfriesland die Kommissarin hat grad große eigene Probleme da kommt auch noch eine Mordserie dazu. statt sich um ihren Mann und um ihren Sohn zu kümmern, muss sie sich trotz Urlaubs um ungeklärte Morde kümmern.
Für Leute, die Norden bzw. Norddeich kennen, hat das Buch einen ganz besonderen Reiz, denn man weiß, wovon der Autor schreibt, bzw. wo es spielt. Die Spannung lässt meiner Meinung nach eher zu wünschen übrig, da einem ziemlich schnell klar wird, wer der Täter sit. nichts desto trotz, macht die Kommissarin die Geschichte aus. ich könnte mir den Roman gut als einen Tatort-Krimi vorstellen, wobei ich mir im Moment gar nicht sicher bin, ob der Autor nicht auch Tatort-Krimis schreibt.
Fazit: Ganz unterhaltsam, doch wer die richtige Spannung liebt, der sollte das Buch lieber im Regal stehen lassen. trotzdem werde ich die Fortsetzung der Ostfriesenblut lesen. ist zwar nicht sehr einfallsreich, doch der Wiedererkennungswert ist klar da.
Als drittes habe ich Der Sommer, als Lucy vier war von Jean Hegland
Aus dem Inhalt: Anna und Cerise leben in völlig unterschiedlichen Welten. Anna ist eine erfolgreiche Fotografin, die versucht, ihrer Tochter eine behütete Kindheit zu schenken und dennoch ihre Karriere nicht aufzugeben. Cerise dagegen lebt mittellos am Rand der Gesellschaft - sie hat fast alles verloren, außer der tiefen Liebe zu ihren Kindern. Bis sich die Leben der beiden Frauen auf dramatische Weise kreuzen
Was soll ich zu diesem Buch schreiben? als ich es zur Hand genommen habe fand ich es zunächst merkwürdig, der Schreibstil war so anders, dann gefiel mir der Schreibstil, doch ich kam nach und nach rein, doch in die Geschichte nicht. Ich habe es erst einmal zur Seite gelegt, den Ostfriesenkiller-Roman gelesen und es dann wieder zu Hand genommen und ich bin reingekommen in die Geschichte und sie hat mich gefangen genommen. ich konnte an irgendeiner Stelle nicht mehr aufhören. Allerdings war das ca. bei S. 200 oder später. Ich denke, die buch liebt man oder lehnt es ab, ich kann mir vorstellen, ein dazwischen gibt es nicht, halt nur schwarz oder weiß gut oder schlecht. Wem das Buch gefällt wird die Poesie entecken, die in im ihm steckt. Mich hat das buch sehr bewegt8tut es auch jetzt noch) und zum nachdenken angeregt.
Fazit: Wunderschönes Buch zu dem man beim lesen in der richtigen Stimmung sein muss, um es zu verstehen.
Das letzte Buch ist mal was heiteres und zwar die Mütter-Mafia von Kerstin Gier
Aus dem Inhalt: Eine Mutter ist gut. Mehrere Mütter auf einmal sind die Hölle!
Constanze ist Anfang dreißig, bildhübsch, chaotisch - und frisch geschieden. In der adretten Vorstadtsiedlung, in die sie mit ihren beiden nicht weniger chaotischen Kindern nun zieht, um ein neues, besseres Leben zu beginnen, scheint es hingegen nur Vorzeigefamilien zu geben, Bilderbuch-Ehen, Bilderbuch-Kinder und Bilderbuch-Mütter. Allerdings merkt Constanze bald, dass dieser Eindruck trügt - und schneller als ihr lieb ist, steckt sie mittendrin in einem turbulenten Verwirrspiel aus Konkurrenz, Intrigen und Seitensprüngen. Hier überlebt nur, wer Mitglied der streng geheimen Mütter-Mafia wird. Wenn Frauen zusammenhalten, können sie tatsächlich die Welt verändern - zumindest in einer kleinen Vorstadtsiedlung.
Ein schönes, heiteres kurzweiliges Buch, genau das richtige für einen Tag im Strandkorb am Pool oder einfach so im Garten. Ein Buch für alle "nicht perfekten Mütter". Wer kennt sie nicht, die Mütter mit ihren ach so begabten Kindern, die alle nur erdenkliche Frühförderung bekommen deren Terminplan zum platzen voll ist. Ein wunderbar, komisches Buch, voll Situationskomik. Ich musste immer wieder laut loslachen.
Fazit: Wer nette kurzweilige Unterhaltung sucht als Mutter, sprich ein Buch, dass man immer wieder zur Seite legen und ohne weiteres wieder zur Hand nehmen kann, der sollte zu diesem Buch greifen unbedingt empfehlenswert. Es war das erste Buch, dass ich von der Autorin gelesen habe und es ist bestimmt nicht das letzte




