ausgelesen

Donnerstag, 22. Mai 2008

Jede Menge ausgelesen

Mir ist dieser Tage aufgefallen, dass ich jede Menge Bücher ausgelesen habe hier aber gar nicht drüber berichtet habe.
Da wäre als erstes Im Auge der Finsternis von Bill Floyd
Aus dem Inhalt: Ninas Exmann Randall sitzt in der Todeszelle, überführt als Serienmörder. Mit dem siebenjährigen Sohn Hayden lebt Nina unter falschem Namen in einer fremden Stadt. Da lauert ihr eines Tages eines von Randalls Opfern auf - der Mann will Rache. Er bedroht Ninas Sohn und dann wird der kleine Hayden tatsächlich aus seiner Schule entführt. Während alle fieberhaft nach dem Kleinen suchen, werden die ersten Leichen gefunden - auf die für Randall typische Weise verstümmelt.

Nina begegnet eines Abends im Supermarkt den Vater eines der Opfer ihres Ehemannes. Ihr ganzes neues Leben scheint durch diese Begegnung hinfällig zu sein, denn die Vergangenheit holt sie mit aller Macht wieder ein. In Rückblenden erinnert sie sich an die Zeit der Ehe mit Randall, wie das leben mit ihm war usw.

Das buch ist das Erstlingswerk des Autors und ich muss sagen es ist ihm sehr gut gelungen, er weiß die Protagonisten gut darzustellen, man kann sich gut in sie hineinfühlen, fast hat man das Gefühl er hätte mit der Frau eines Serienkillers über deren Gefühle und Ängste gesprochen,denn das fand ich sehr gut interpretiert.

Ein sehr gutes Buch, das durchaus spannend ist und das ende ganz anders als man vielleicht denkt. so ging es mir jedenfalls.

Das nächste Buch ist Ostfriesenkiller von Klaus-Peter Wolf
Aus dem Inhalt: Eine Serie von Morden erschüttert eine kleine Stadt in Ostfriesland. Nach und nach werden mehrere Mitglieder des Vereins >Regenbogen< auf grausame Weise umgebracht. Wer hasst so sehr, dass er sie alle auslöschen will? Für Ann Kathrin Klaasen wird dieser Fall zu einer echten Bewährungsprobe.

Das Buch spielt in Ostfriesland die Kommissarin hat grad große eigene Probleme da kommt auch noch eine Mordserie dazu. statt sich um ihren Mann und um ihren Sohn zu kümmern, muss sie sich trotz Urlaubs um ungeklärte Morde kümmern.

Für Leute, die Norden bzw. Norddeich kennen, hat das Buch einen ganz besonderen Reiz, denn man weiß, wovon der Autor schreibt, bzw. wo es spielt. Die Spannung lässt meiner Meinung nach eher zu wünschen übrig, da einem ziemlich schnell klar wird, wer der Täter sit. nichts desto trotz, macht die Kommissarin die Geschichte aus. ich könnte mir den Roman gut als einen Tatort-Krimi vorstellen, wobei ich mir im Moment gar nicht sicher bin, ob der Autor nicht auch Tatort-Krimis schreibt.

Fazit: Ganz unterhaltsam, doch wer die richtige Spannung liebt, der sollte das Buch lieber im Regal stehen lassen. trotzdem werde ich die Fortsetzung der Ostfriesenblut lesen. ist zwar nicht sehr einfallsreich, doch der Wiedererkennungswert ist klar da.

Als drittes habe ich Der Sommer, als Lucy vier war von Jean Hegland
Aus dem Inhalt: Anna und Cerise leben in völlig unterschiedlichen Welten. Anna ist eine erfolgreiche Fotografin, die versucht, ihrer Tochter eine behütete Kindheit zu schenken und dennoch ihre Karriere nicht aufzugeben. Cerise dagegen lebt mittellos am Rand der Gesellschaft - sie hat fast alles verloren, außer der tiefen Liebe zu ihren Kindern. Bis sich die Leben der beiden Frauen auf dramatische Weise kreuzen

Was soll ich zu diesem Buch schreiben? als ich es zur Hand genommen habe fand ich es zunächst merkwürdig, der Schreibstil war so anders, dann gefiel mir der Schreibstil, doch ich kam nach und nach rein, doch in die Geschichte nicht. Ich habe es erst einmal zur Seite gelegt, den Ostfriesenkiller-Roman gelesen und es dann wieder zu Hand genommen und ich bin reingekommen in die Geschichte und sie hat mich gefangen genommen. ich konnte an irgendeiner Stelle nicht mehr aufhören. Allerdings war das ca. bei S. 200 oder später. Ich denke, die buch liebt man oder lehnt es ab, ich kann mir vorstellen, ein dazwischen gibt es nicht, halt nur schwarz oder weiß gut oder schlecht. Wem das Buch gefällt wird die Poesie entecken, die in im ihm steckt. Mich hat das buch sehr bewegt8tut es auch jetzt noch) und zum nachdenken angeregt.

Fazit: Wunderschönes Buch zu dem man beim lesen in der richtigen Stimmung sein muss, um es zu verstehen.

Das letzte Buch ist mal was heiteres und zwar die Mütter-Mafia von Kerstin Gier
Aus dem Inhalt: Eine Mutter ist gut. Mehrere Mütter auf einmal sind die Hölle!
Constanze ist Anfang dreißig, bildhübsch, chaotisch - und frisch geschieden. In der adretten Vorstadtsiedlung, in die sie mit ihren beiden nicht weniger chaotischen Kindern nun zieht, um ein neues, besseres Leben zu beginnen, scheint es hingegen nur Vorzeigefamilien zu geben, Bilderbuch-Ehen, Bilderbuch-Kinder und Bilderbuch-Mütter. Allerdings merkt Constanze bald, dass dieser Eindruck trügt - und schneller als ihr lieb ist, steckt sie mittendrin in einem turbulenten Verwirrspiel aus Konkurrenz, Intrigen und Seitensprüngen. Hier überlebt nur, wer Mitglied der streng geheimen Mütter-Mafia wird. Wenn Frauen zusammenhalten, können sie tatsächlich die Welt verändern - zumindest in einer kleinen Vorstadtsiedlung.

Ein schönes, heiteres kurzweiliges Buch, genau das richtige für einen Tag im Strandkorb am Pool oder einfach so im Garten. Ein Buch für alle "nicht perfekten Mütter". Wer kennt sie nicht, die Mütter mit ihren ach so begabten Kindern, die alle nur erdenkliche Frühförderung bekommen deren Terminplan zum platzen voll ist. Ein wunderbar, komisches Buch, voll Situationskomik. Ich musste immer wieder laut loslachen.
Fazit: Wer nette kurzweilige Unterhaltung sucht als Mutter, sprich ein Buch, dass man immer wieder zur Seite legen und ohne weiteres wieder zur Hand nehmen kann, der sollte zu diesem Buch greifen unbedingt empfehlenswert. Es war das erste Buch, dass ich von der Autorin gelesen habe und es ist bestimmt nicht das letzte

Samstag, 26. April 2008

Boah seit Dienstag

habe ich hier nichts mehr geschrieben?

Als erstes möchte ich euch für die lieben Kommentare bedanken. normalerweise mache ich das ja zeitnah und einzeln doch diese Woche hatte es einfach in sich. Ein Termin jagte den nächsten. die nächste Woche wird dann hoffentlich ruhiger. Fertig bekomme ich im Moment auch nichts, irgendwie habe ich das Gefühl bei mir flutscht es nicht so recht. Ich habe einen Pulli mit Häkelkante (abends vor dem Fernseher) in Arbeit, den durfte ich dieser Tage erst einmal ribbeln, da ich scheinbar zu blöd für eine Häkelschrift bin. mir kam das Ganze recht beutelig vor und das Muster gefiel mir auch überhaupt nicht. Ich habe schon nach einer Alternative in Form einer Strickkante gesucht, dass ist aber nicht so einfach gewesen. jedenfalls gefiel mir rein gar nciths, also habe ich noch mal das Muster hervorgeholt, ist leider nur s/w und eine gekaufte Anleitung, das Foto kann man nicht so gut erkennen. doch nach längeren Betrachtung habe ich den Fehler dann gefunden und geribbelt. Da war ich dann so im Eifer, dass ich auch noch zu viel geribbelt habe *örks*.

Lesen klappt im Moment dafür besser. Ausgelesen habe ich " "Im Auge der Finsternis"von Bill Floyd
Aus dem Inhalt: Ninas Exmann Randall sitzt in der Todeszelle, überführt als Serienmörder. Mit dem siebenjährigen Sohn Hayden lebt Nina unter falschem Namen in einer fremden Stadt. Da lauert ihr eines Tages eines von Randalls Opfern auf - der Mann will Rache. Er bedroht Ninas Sohn und dann wird der kleine Hayden tatsächlich aus seiner Schule entführt. Während alle fieberhaft nach dem Kleinen suchen, werden die ersten Leichen gefunden - auf die für Randall typische Weise verstümmelt

Das Buch ist sehr gut geschrieben, man findet sich sehr schnell in die Protagonisten rein. in der Hauptsache geht es um Nina, deren Mann als verurteilter Serienmörder in der Todeszelle siitzt. Sie aht sich mit ihrem Sohn ein neues, scheinbar ruhiges leben aufgebaut, bis eines Tages der Vater eines der Opfer ihres Mannes auftauscht und ihr neues Leben in sich zusammenzubrechen scheint. Es bedrückend zu lesen, wie schnell die Menschen mit Vorverurteilungen über die Frau zur Hand sind und wie schnell sich das vorher scheinbar sympathische, freundliche Umfeld sich zurückzieht und sie als Mittäterin sieht. Ich fand das sehr erschreckend und auch sehr realistisch. ich würde nie auf den Gedanken kommen, eine Freu zu verurteilen, deren Mann ein Serienmörder ist oder Vergewaltiger ist. Ich denke aber die Story ist sehr nahe liegend, was das betrifft. Alles andere, wie das Täterprofil scheint sehr gut recherchiert zu sein.

Fazit: die Story ist gut geschrieben, man kommt leicht in die Geschichte rein, der Autor schreibt sehr flüssig und hätte ich nicht gewusst, dass ein Mann dies Buch geschrieben hat, hätte ich auf einen Frau getippt. Den Autor werde ich mir auf alle fälle merken.

Donnerstag, 14. Februar 2008

Ich habe wieder ein Buch gelesen

dieses Mal war es ein Buch aus dem Wanderbuchforum ich musste mich dort einfach anmelden. Das ist eine super Sache. man meldet sich dort an und dann gut man, was einen Interessiert, Krimis, Thriller, Belletristik oder gar Hörbücher. Dann geht man in die einzelnen Unterforen und schaut, was so angeboten wird. Ist da ein buch dabei das einen interessiert, und in der betreffenden Liste sind noch Plätze frei, so kann man sich bei dem Anbieter des jeweiligen Buches melden und fragen, ob man mitlesen darf. Man wird dann auf die Liste der Mitleser gesetzt. ich hatte großes Glück und einige auf der betreffenden Liste, bei der ich mitlesen wollte, haben mir den Vortritt gelassen weil ich neu bin und noch kein Wanderbuch zuhause habe. Es gibt da Leute bei, die haben sage und schreibe 23 daheim. Das ist mir definitiv zu viel denn andere wollen ja auch noch lesen. Außerdem lese ich nicht so schnell.

So, nun aber endlich zu dem Buch, dass ich gelesen habe. Es ist Victim von Cris Mooney

Aus dem Inhalt: Drei Mädchen im Wald. Stacey, Mel und Darby wollen nur ein wenig feiern und heimlich Bier trinken. Da hören sie die Hilfeschreie einer Frau. Und sehen ihren Mörder. Doch er hat sie auch gesehen. Drei Tage später ist Stacey tot und Mel spurlos verschwunden. Zwanzig Jahre später. Darby hat nie vergessen, was passiert ist. Sie arbeitet nun für die Polizei. Als ein junges Mädchen verschwindet, stößt sie in der Nähe des Tatortes auf eine völlig abgemagerte, dem Wahnsinn nahe Unbekannte. Was hat diese Frau Grauenhaftes erlebt? Wie viele Opfer wird Darby noch entdecken? Wer wird sie selbst schützen vor dem Mann, der ihren Namen kennt?

Die Inhaltsangabe beschreibt das Buch schon recht gut und ich will mich nicht weiter zum Inhalt äußern, denn das würde zu viel vom Inhalt Vorweggreifen, denn so Seiten füllend ist die Story nicht merkt man auch schon an der Seitenzahl von rund 275 Seiten.

Der Autor hat einen gut zu lesenden Krimi geschrieben, für einen Thriller reicht es meiner Meinung nach nicht, da meiner Meinung nach die rechte Spannung fehlt, schon bald ist klar wer der eine Täter ist, denn der wird namentlich genannt und beschrieben, irgendwann kommt eine 2. Person ins Spiel auch bei dieser war mir sehr schnell klar, wer das ist. Die Handlung wirkt sehr konstruiert und recht unwahrscheinlich.

Fazit: Alles in allem ein recht netter Roman ,den man schnell lesen kann, durch die flüssige Schreibweise sehr gut geschrieben in Bezug auf Spannung lässt er aber zu wünschen übrig und hat meines Erachtens nach den Titel Thriller nicht unbedingt verdient, da gibt es andere, die wesentlich spannender schreiben können und auch fesselnder.

Samstag, 2. Februar 2008

Wieder eine längere Pause

ganzen Halbjahr nicht gekommen sind. Komischerweise liegen die Termine dann erfahrungsgemäß immer in den letzten 3 Schulwochen. Wie dem auch sei, auch das haben wir erfolgreich überstanden und die Zeugnisse auch. Es gab keinen Grund zum Klagen von Elternseite nur der Größere war nicht zufrieden, doch das zu ändern, liegt bei ihm.

Gestrickt habe ich auch, doch die Bilder sind noch in der Kamera und ich bin heute zu faul, die zu bearbeiten. so gibt es zum Anfang erst einmal eine Buchbesprechung

Ich habe ausgelesen: Echo einer Winternacht von Val McDermid
Aus dem Inhalt: Eine eisige Winternacht, 1978. In dem schottischen Universitätsstädtchen St. Andrews machen Alex Gilbey und seine Freunde auf dem alten keltischen Friedhof eine grausige Entdeckung: den blutüberströmten Körper der jungen Rosie Duff. Jede Hilfe kommt zu spät. Auch wenn die Polizei ihnen nichts nachweisen kann, geraten die Studenten unter Verdacht. Fünfundzwanzig Jahre später rollt die Polizei ungelöste Mordfälle wieder auf. Auch den Mord an Rosie. Und es scheint jemanden zu geben, der seine eigene Vorstellung von Gerechtigkeit hat: Einer der vier Freunde von damals kommt auf mysteriöse Weise ums Leben, kurz darauf ein zweiter. Alex Gilbey muss herausfinden, wer es auf das Quartett abgesehen hat, bevor er selbst das nächste Opfer wird. Ein Alptraum nimmt seinen Lauf ...

Wer die Autorin kennt wird sich über den anderen Schreibstil wundern. ich kann es nicht beschreiben, was anders ist, doch es ist anders (klingt blöd ich weiß nur ich kann es halt nicht erklären).

4 Studenten entdecken in einer eiskalten Winternacht auf dem Heimweg in ihre Studentenunterkunft eine halbtote junge Frau, einer von ihnen, ein Medizinstudent versucht alles um sie am Leben zu erhalten. ein anderer (der schnellste von Ihnen) rennt los um einen Polizisten zu holen der an einer bestimmten Stelle des Ortes mit seinen Streifenwagen steht. Leider kann das junge Mädchen nicht gerettet. die 4 jungen Männer geraten sofort in Verdacht, warum haben sie ausgerechnet diesen Weg über den Friedhof gewählt, alle waren angetrunken. Die Verdächtigungen gehen los nicht nur von Seiten der Polizei auch untereinander, zwar werden die Verdächtigungen nicht konkret ausgesprochen doch das unterschwellige bleibt. Die Freundschaft der 4 scheint unter dem Druck zu zerbrechen.

Fazit: Ein sehr gelungener Roman über Freundschaft und was sie aushalten kann oder auch nicht. Wie schnell das ganze Vertrauen, das man einem guten Freund gegenüber ins Wanken kommen kann, sieht man hier ganz klar. Val McDermid weiß wieder mit ihrer Art zu schreiben zu fesseln. man leidet mit den Studenten mehr oder weniger mit. obwohl mir recht schnell klar war, wer der Täter war, bleib das buch doch sehr spannend und ich hatte Zwischendurch meine Zweifel, ob ich mit meinem Täter richtig liege. ein wie ich finde wieder sehr gelungener Roman ein tollen Autorin.

Dienstag, 1. Januar 2008

Ich hoffe, ihr seid gut

ins Jahr 2008 rein gekommen. Wir sind gut rüber gekommen. allerdings war meine erste Nacht im neuen Jahr mehr als kurz. Um 2:00 habe ich das Licht gelöscht und um 7:00 heute Früh wieder angemacht. Da mein Göttergatte blöderweise seinen Wecker angestellt hatte und der das erste Mal um 6:50 klingelte, danach noch 2x. Beim dritten Mal habe ich dann das Licht angemacht. Er hat dann auch endlich den Ausschaltsknopf gefunden, doch ich war dann wach und bin mit den Hunden raus. Das Dorf war wie ausgestorben. Nur 1 Auto war unterwegs. Fußgänger überhaupt keine.

Zu Beginn, des neuen Jahres will ich euch noch über 2 Bücher berichten, die ich im letzten Jahr *gg* ausgelesen habe. Da wären zum einen "5 Tage im Sommer "von Kate Pepper und "der Schattenmörder" von Lisa Gardner.

5 Tag im Sommer von Kate Pepper

aus dem Inhalt: Auf dem Parkplatz eines Supermarktes verschwindet eine junge Mutter. Als ihr Ehemann eine Vermisstenanzeige aufgeben will, nimmt ihn die Polizei nicht ernst. Nur John Geary, ein Ex-FBI-Agent, ist alarmiert. Vor genau sieben Jahren wurde eine andere Frau entführt. Fünf Tage danach verschwand ihr siebenjähriger Sohn. Und tauchte nie wieder auf. Im Gegensatz zu seiner Mutter. Doch die hat seitdem kein einziges Wort gesprochen.

Eine Frau verbringt die Ferien am See bei ihrer Mutter. Der letzte Ferientag ist angebrochen und sie möchte noch einige Besorgungen erledigen, bevor sie mit ihren Kindern die heimreise antritt. Doch dazu kommt es nicht mehr. nach dem einkaufen verliert sich ihre spur auf dem Parkplatz des Supermarktes, in dem sie kurz zuvor eingekauft hat. Ihr Mann macht sich gemeinsam mit dem EX-FbI-Agenten auf die suche nach ihr wobei letzterer sich eher noch einmal beweisen will.

Fazit: ein tolles Buch, obwohl die Amazon-Rezensionen das ganz anders sehen. die Handlung spielt an nur 5 Tagen und eine verzweifelte suche nach der vermissten Frau beginnt. die Handlung ist sehr spannungsgeladen. Ich bin nicht auf den Täter gekommen. ich hatte zwar immer wieder einen neuen Verdächtigen, doch der wahre Täter blieb mir bis zum Schluss verborgen. Der Autorin ist es gelungen, so einen Krimi zu schreiben, wie ich ihn mag, man hat immer wieder jemanden im Verdacht, doch am Ende kommt es ganz anders, als man denkt.

Der Schattenmörder von Lisa Gardner

Aus dem Inhalt: Ein Mord erschüttert den vormals idyllischen Ort Bakersville in Oregon. Doch der Junge, der sich schuldig erklärt, kann es nicht getan haben. Für die leitende Ermittlungsbeamtin Rainie Conners ist dieser Fall ihre Feuertaufe. Mit Hilfe des erfahrenen FBI-Agenten und Profiler Pierce Quincy rückt Rainie der Wahrheit immer näher. Irgendwo in ihrer unmittelbaren Nähe lebt ein ganz normaler Mann: der Täter. Er verfolgt sie, er spielt mit ihr - und er kennt ihr eigenes, finsteres Geheimnis! Doch gegen alle Widerstände und gegen ihre eigenen Gefühle entscheidet sich Rainie dafür, das grausame Schattenspiel.

die Polizistin Rainie wird eines Tages per Funk zu der örtlichen Schule beordert. Der Funkspruch lautet Schiesserei in der Schule. Noch auf dem Weg zur Schule, bekommt sie vom örtlichen Sheriff die einsatzleitung übertragen. vor Ort bietet sich ihr ein Bild des Grauens. Sie durchsucht mit Hilfe ihres Hilfsdetektivs die Schule und findet ausgerechnet den Sohn des Sheriffs mit 2 Waffen in der Hand in der schule vor. Alles sieht so aus, als ob er der Täter gewesen wäre. Zumal er auch die Morde gesteht. Was ist hier vorgefallen? Rainie bekommt Hilfe in Form des Kriminalbeamten Sanders von einer übergeordneten Behörde(weiß jetzt leider nicht mehr von welcher) und dem Profiler Pierce Quincy. Während für Sanders, die Sache von Anfang an schon als abgeschlossen und der Täter feststeht, sieht Rainie es anders. Mit Hilfe von Quicy beginnt sie zu ermitteln.

Fazit: Die Handlung sprach mich an. Die Autorin verliert sich aber in zu vielen Einzelheiten, da werden Details erwähnt, die später überhaupt nicht mehr zum tragen kommen, niemanden weiter interessieren und doch ausgedehnt geschildert werden. Mir kam es streckenweise vor, als ob es darum ginge, die Seiten zu füllen. Sehr schnell habe ich auf den Täter getippt und lag vollkommne richtig.

Fazit: tolles Thema nur leider von der falschen Autorin geschrieben, sie verliert sich in die Details und zieht die Handlung nur künstlich in die Länge, ich war immer wieder drauf und dran, das buch zur Seite zu legen

Sonntag, 18. November 2007

Da bin ich wieder

ich kann es doch nicht lassen :). Ich melde mich zurück mit 2 Buchrezensionen. Mal schauen, was noch so folgen wird.

Ausgelsen habe ich der Kindersammler von Sabine Thiessler und Scherenschnitte von Walter Satterthwait.

Der Kindersammler von Sabine Thiessler Aus dem Inhalt: Anne und ihr Mann Harald erleben den Albtraum aller Eltern: Während eines Toscana-Urlaubs verschwindet ihr Kind beim Spielen spurlos. Die Suche der Polizei verläuft ergebnislos, und sie müssen ohne ihren Sohn nach Hause fahren. Zehn Jahre später kehrt Anne an den Ort des Geschehens zurück, um herauszufinden, was damals passiert ist. Sie ahnt nicht, wie nah sie dem Täter kommt - und er ihr.



Am Anfang fand ich das Buch noch recht fesselnd, es war schon hart an der Grenze, da die Entführung der Jungen sehr detailgetreu geschrieben wurden. Von Anfang an, weiß man wer der Täter ist Irgendwann gab es in der Geschichte einen radikalen Schnitt über ein paar Jahre. Plötzlich geht es weiter in der Toscana und mit der besagten Anne. Was der Täter in der Zwischenzeit gemacht hat, was passiert ist, dass erfährt der Leser überhaupt nicht und das bleibt bis zum Ende im Dunkeln. Ich finde den Schluss auch wie schon einige in ihren Rezensionen geschrieben haben sehr konstruiert.



Fazit: Schade, das Buch ließ sich sehr gut an flachte dann aber sehr schnell ab. ich habe schon wesentlich bessere Thriller gelesen. Leider kenne ich bisher keinen deutschen Autor, der wirklich gute Thriller schreibt oder kann mich einer eines besseren belehren, bin für alles offen.



Außerdem habe ich noch ausgelesen Scherenschnitte von Walter Satterwait. Aus dem Inhalt: James T. Fallon und seine junge Kollegin Sophia Tregaskis an den Schauplatz eines Verbrechens kommen, bietet sich ihnen ein schreckliches Bild: Der Mörder hat seinem Opfer, einer übergewichtigen jungen Frau, alles überflüssige Fett entfernt – und ihr im Tod eine perfekte Figur gegeben. Aber dieser Fall soll nicht der einzige seiner Art bleiben, denn die beiden Ermittler haben es offensichtlich mit einem Serienmörder zu tun.



Der Roman ist nicht für schwache Gemüter, da sehr genau beschrieben wird, wie der Täter bei seinen Opfern die Verstümmelungen vorgenommen hat. Auch Untersuchungen in der Gerichtsmedizin und die Schilderungen dessen, was dort gemacht wird werden ausführlich beschrieben. Das Ermittlerpaar ist sehr sympathisch. Was allerdings stört sind die Zeitsprünge die, der Autor macht, plötzlich ist er viel weiter und dann wieder an einer Stelle vor der Zeit. Es dauert immer bis man kapiert wann was passiert.



Fazit: kein schlechtes Buch mit sehr überraschenden ende wobei mit die Erzählsprünge doch sehr gestört haben. Ich bin fast sicher, dass es von diesem Roman eine Fortsetzung geben wird. Warum? Dazu müsst ihr das Buch schon selber lesen.

Freitag, 10. August 2007

"Ich bin dann mal weg" von Hape Kerkeling

habe ich schon vor ein paar Wochen ausgelesen. Ich habe es von meinem Schwager geliehen bekommen. Ich selber hätte es mir wohl eher nicht gekauft, das liegt aber weniger am Autor als an dem Preis für das Buch. Ich hätte auf die Taschenbuchausgabe gewartet.

Nun aber zu dem Buch. Wie viele schon wissen handelt es sich um die Pilgerreise auf dem Jakobsweg den nicht nur gläubigen Katholiken sondern auch andere Menschen christlichen oder auch anderen Glaubens wandern. Das Buch beginnt mit der Ankunft Hapes in Frankreich und beschreibt von da ab in Tagebuchform seinen Weg auf dem Jakobsweg mit allen Höhen und tiefen und allen Erlebnissen. Es gibt auch rückblenden in die Vergangenheit wie etwa zum Beginn seiner Karriere und wie alles seinen Anfang nahm. Enden tut das Buch mit der Ankunft in Santiago de Campostela. Es sind viele Bilder drin enthalten und einige für den einen oder anderen nützliche Informationen.

Was mich allerdings verwundert hat, ist die Tatsache, das Hape die Reise bereits 2000 gemacht hatte. ich bin bis zum lesen des Buches immer davon ausgegangen das die Reise erst vor 1-2 Jahren stattfand.

Fazit: Man muss Hape schon mögen um das Buch zu lesen. ist aber eigentlich auch klar, ich würde nie zum einem Buch greifen, dessen Autor mir völlig unsympathisch ist. Das Buch macht durchaus Lust sich auf die Pilgerreise auf den Jakobsweg zu begeben. Es beschönigt nichts es macht den Weg aber auch nicht nieder. Es ist einfach nur ein Reisebericht wie ihn jemand erlebt hat, der diesen Weg gegangen ist. Sicherlich macht jeder seine ganz eigenen Erfahrungen auf so einer Reise.

Sonntag, 24. Juni 2007

Einen Tipp

zu dieser Büchertauschbörse habe ich eben bei Iris gefunden. Ich habe mich schon seit längeren bei Buchticket über die überzogenen Ticketgebühren geärgert. Klar, dass man für eine gebundene Ausgabe mehr Tickets verlangt als für ein Taschenbuch. Doch mittlerweile bekommt man fast kein Buch mehr unter mindestens 2 Tickets. Wobei 2 noch günstig ist. Für ein neueres Buch, das bereits 2x gelesen wurde, etliche Mängel aufweist und selber auch schon ertauscht wurde, wollte neulich jemand glatt 3 Tickets habe. Mit mir nicht. Mich ärgert das, wenn ich Bücher einstelle, dann für 1 Ticket. Ich verschenke sie quasi im Gegensatz zu den anderen. Klar, kann man jetzt sagen, selber Schuld und nehme doch mehr, doch für mich ist ein Buch ein Geschenk, das ich gerne weiter gebe. Ich will damit keinen Gewinn machen. Da bei BT leider diese Art von Philosophie verloren gegangne ist. Werde ich meine Bücher dort nach und nach löschen und bei mein buch dein Buch einstellen. Meine verbliebenen Tickets, werde ich schweren Herzens für "teure" Bücher ausgeben, doch ich bin nach wie vor nicht bereit, für ein Buch mit flecken, knicken usw. 2 Tickets zu investieren. Da lasse ich die Tickets notfalls lieber verfallen

Freitag, 1. Juni 2007

"Die Dunklen Wasser von Aberdeen"

von Stuart MacBride habe ich gerade ausgelesen.
Aus dem Inhalt: Es ist Winter in Schottland. Kalter Regen und ein eisiger Wind jagen durch die Straßen von Aberdeen. Und niemand ahnt, dass der Stadt aus Granit die dunkelsten Stunden erst noch bevorstehen. Auch Detective Sergeant Logan McRae weiß nicht, was ihm erwartet, als er mitten in der Nacht zu einem Tatort gerufen wird. In einem Wassergraben hat man die Leiche des vierjährigen David Reid gefunden. Der Junge wurde erwürgt, seine Leiche grausam verstümmelt. Doch bei diesem Mord bleibt es nicht. Ein Serienkiller, der es auf Kinder abgesehen hat, macht Aberdeen unsicher. und Logan weiß, dass ihm nicht viel Zeit bleibt, bevor in der Bevölkerung eine Hetzjagd ausbricht...

Der Autor hat bisher in den unterschiedlichsten Berufen gearbeitet, bevor er diesen Roman schrieb. Wahrscheinlich war das nötig um dieses Buch zu schreiben.
Der Hauptprotagonist kehrt nach nach Monaten der Krankheit (Verletzung im Dienst) wieder an den Arbeitsplatz zurück. Gleich wird er mit dem Fall eines getöten Jungen konfrontiert. Er muss sich mit einem schrulligen Vorgesetzen herumschlagen, seine Ex-Freundin ist nicht gut auf ihn zu sprechen. Es kommt leider während des ganzen Romans nicht klar rüber warum nicht. Man könnte fast meinen man hätte den ersten Teil verpasst. Genauso wenig wird klar, was dem Sergeant genau passiert ist und warum er so lange krank war. Durch das Buch ziehen sich mehrere verschiedene Fälle, die aber nicht unbedingt verwirren.

Fazit: Ein sympathischer Held, die Tätersuche blieb für mich persönlich bis zum Ende spannend. Einzig und allein, den Maulwurf habe ich enttarnt :)

Noch was in eigener Sache. Wenn ich eine Rezension schreibe, dann achte ich ganz bewußt darauf nicht zuviel vom Inhalt preiszugeben. Leider scheinen das einige Rezensenten bei amazon anders zu sehen. Da kann man teilweise ganze Inhaltsangaben lesen. Sorry, ich möchte gerne nur wissen, was in etwa in einem Buch vorkommt, ohne das ganze Handlungsstränge exakt wiedergegeben werden. Aus diesem Grunde lese ich nur noch selten die Rezensionen dort und gehe entweder nach dem Inhalt oder nach Empfehlungen der Krimicouch, oder auch nach Empfehlungen aus anderen Blogs.

Freitag, 23. Februar 2007

Ein kalter Strom

von Val McDermid habe ich gerade eben erst ausgelesen.


Hier erst einmal der Inhalt:

Fall Nr.3 für das Duo Tony Hill und Carol Jordan.

Ein Psychopath, der als Kind von seinem Großvater schwer misshandelt und gedemütigt wurde, quält aus Rache seine Opfer und ertränkt sie anschließend. Der Profiler Tony Hill soll den Wahnsinnigen aufspüren und gerät ins Visier des Serienkillers . . .

Enttäuscht war ich nicht von dem Buch, denn ich wusste bereits von anderen Rezensionen, was mich erwartet. Spannung baut sich bei diesem Buch so gut wie gar nicht auf. Erst am Schluss vielleicht ein wenig. Die Handlung besteht aus 2 parallel verlaufenden Handlungen, die durch die Protagonisten mehr oder weniger miteinander in "Berührung kommen". Wobei ich finde, dass die Handlung, die bei der Inhaltsangabe beschrieben wird, mehr oder weniger im Hintergrund steht. Es steht vielmehr Carol Jordan im Vordergrund der Geschichte. Gut recherchiert ist es allerdings, was den Teil der Handlung der in Bremen spielt anbelangt. Die Orte, die von der Autorin benannt werden gibt es dort wirklich. sie war scheinbar direkt vor Ort oder hat sich so, sehr gut informiert.

Fazit: 617 Seiten wurden auch von Val McDermid schon wesentlich besser und spannender gefüllt.
Was ich jetzt lesen werden weiß ich noch nicht ich werde erst einmal im meinem Bücherregal schauen gehen.

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